FAQ

Da uns im Alltag von unseren Kunden immerwieder ähnliche Fragen gestellt werden haben wir uns entschlossen, einige von diesen Fragen beispielhaft zu beantworten.
Einerseits, damit wir nicht ganz so oft dasselbe erklären müssen und andererseits, weil Wissen nicht weniger wird wenn man es teilt :)

Was bringt uns eine App?

Apps bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Unterstützung Ihres Geschäftsmodells. Im Foglenden haben wir einige Beispiele aufgelistet, wie Geschäftsmodelle mit Apps erschlossen oder unterstützt werden können.

Im privaten Bereich (B2C)

  • ein Einkaufserlebnis schaffen, beispielsweise mit einer Shop-App
  • die Kommunikation vereinfachen, beispielsweise Terminvereinbarungen ermöglichen oder Schadensmeldungen erfassen
  • Monetarisierungsmöglichkeiten nutzen, beispielsweise in dem Sie das Bezahlen mittels digitaler Zahlungsmethoden ermöglichen
  • die Kundenbindung erhöhen, in dem Sie zusätzliche Serviceleistungen über eine App anbieten

Im geschäftlichen Bereich (B2B)

  • Schulung von Mitarbeitern oder Kunden
  • Zuordnung von Aufgaben oder Bestellungen
  • Erfassung von Verfügbarkeit und Lagerbestand

Wir unterstützen Sie gerne bei der Weiterentwicklung Ihrer Ideen und zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie mit einer App bei Ihren Kunden punkten oder die Effizienz Ihrer Geschäftsprozesse steigern können.

Was kostet eine App?

Die Kosten für eine native App für iOS und Android liegen in der Regel zwischen 5.000€ und 80.000€ pro Plattform, können aber bis hin zu mehreren hunderttausend Euro reichen.

Beispiele für typische Kosten

  • Design: 2.000€ - 4.000€
  • Serveranbindung: 8.000€ - 14.000€
  • Authentifizierung: 2.000€ - 4.000€
  • Anbindung an Bezahlsysteme: 4.000€ - 8.000€
  • Lokale Datenbank: 5.000€ - 10.000€

Generelle Faktoren

Folgende Faktoren haben den größten Einfluss auf die Höhe der Kosten für eine App-Entwicklung:

  • die Wahl der Plattformen (iOS, Android, Smartphone, Tablet)
  • die Komplexität des Projektes
  • die Komplexität des Designs

Eine grundlegende Vorbereitung und eine möglichst genaue Planung des Projektes sind Voraussetzungen, um die Kosten für eine App sinvoll zu schätzen.
Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, rufen Sie uns gern an.

Wie plane ich eine App?

Wie bei vielen anderen Projekten ist eine gute Vorbereitung das A und O für eine erfolgreiche App-Entwicklung. Bevor Sie in das Projekt einsteigen können, müssen Fragen zur Organisation, aber auch technische und inhaltliche Dinge geklärt werden.
Inhaltliche Fragen zum eigentlichen Zweck der App, die Klärung der einzelnen Funktionen und die Definition der Zielgruppe sind das Fundament eines App-Projektes. Möchten Sie mit der App Geld verdienen, einen besonderen Service für Ihre Kunden bieten oder bestehende Strukturen effizienter gestalten?

Darüber hinaus sollten Sie idealerweise schon eine erste Vorstellung davon haben, wie ihre App aussehen soll. Die Kernfrage lautet hier, ob es bereits ein bestehendes Design Ihres Unternehmens gibt welches dann auch als Grundlage für das Design der App genutzt werden kann.

Organisatorische Fragen

  • Wie hoch ist das Budget?
  • Wann soll die App fertig sein?
  • Wer ist der/die Ansprechpartner/in für die App?

Technische Fragen

  • Auf welchem Betriebssystem soll meine App laufen?
  • Soll die App nativ oder hybrid sein? Soll die App webbasiert sein? (Erste Hinweise dazu können Sie schon hier im FAQ finden.)
  • Ist eine Anbindung an ein Backend nötig?
  • Wie soll eine ggf. gewünschte Monetarisierung erfolgen?
  • Welche Daten werden gespeichert und eventuell weiterversendet und/oder verarbeitet?

Die Planung einer App ist ein umfangreicher Prozess, bei dem wir Sie gerne unterstützen. Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, rufen Sie uns an.

Wie kann ich Fehlinvestitionen vermeiden?

Um sicherzugehen, dass die App Ihren Zweck erfüllt und gut nutzbar ist, sollten Sie die unten genannten Punkte beachten.

Bei der Planung:

  • Beschränken Sie sich auf grundlegende Funktionen. Definieren Sie, welche Funkionen die App unbedingt erfüllen muss und welche „Nice to have“-Funktionen eventuell später hinzugefügt werden können.
  • Starten Sie klein. Es ist immer besser, eine App auf einer Plattform zu veröffentlichen und dann auf weitere Plattformen zu expandieren, wenn sich das Konzept bewährt hat.
  • Definieren und analysieren Sie die Zielgruppe genau und schauen Sie sich nach Möglichkeit vergleichbare Apps an.
  • Streben Sie eine Monetarisierung an, sollten Sie eine Marktanalyse durchführen um das Umsatzpotential Ihrer App möglichst genau abzuschätzen
  • Rechnen Sie mit Aufwänden für die spätere Wartung und den Anforderungen von Apple und Google bei der Veröffentlichung
  • Lassen Sie die App frühzeitig von ausgewählten Mitarbeitern oder Freunden testen
  • Stellen Sie sicher, daß Schnittstellen zu anderen Anwendungen verfügbar sind und fehlerfrei funktionieren
  • Achten Sie auf rechtliche Vorgaben: Auch Apps benötigen ein Impressum und eine Datenschutzerklärung und beispielsweise ist auch die Verwendung von Bildern und Symbolen von Apple und Google nur nach deren Richtlinien erlaubt

Bei der Umsetzung:

  • Prüfen Sie besonders günstige Festpreisangebote von Entwicklern kritisch. Oftmals ergeben sich im Projektverlauf neue Erkenntnisse, die Änderungen notwendig machen und gerade günstige Fetspreisangebote werden durch diese dann leicht zur Kostenfalle
  • Besonders bei im Ausland ansässigen Entwicklern ergeben sich hohe Haftungsrisiken. Bei einem Schadensfall müssen Sie ggf. nach ausländischem Recht Ihre Ansprüche geltend machen
  • Kontrollieren Sie den Fortschritt genau, regelmäßige Testversionen sollten eine Selbsterständlichkeit sein
  • Vorsicht vor der Sprachbarriere: Spricht der Entwickler nicht diesselbe Sprache wie der Kunde können hier immer wieder zeitraubende Fehler entstehen
Wenn Sie Fragen hierzu haben, helfen wir Ihnen gerne bei der Konzeption Ihrer App. Rufen Sie uns einfach für eine kostenlose Beratung an oder benutzen Sie unser Kontaktformular.

Hybrid? Nativ? Was ist besser?

Hybdrid vs. Nativ

Während native Apps mit den von Apple und Google zur Verfügung gestellten Technologien erstellt werden und speziell auf die jeweilige Plattform optimiert werden, versucht man bei der hybriden Entwicklung zum Beispiel mit Webtechnologien, eine speziell angepasste Webseite auf beiden Plattformen wie eine vollwertige App erscheinen zu lassen oder aus einer gemeinsamen Codebasis zwei separate Apps generieren zu lassen.

Während der Vorteil in dem geringeren Aufwand in der Entwicklung liegt, gibt es jedoch auch eine Reihe von potentiellen Nachteilen:

  • Projektteile wie Konzeption und Design sind eh größtenteils unabhängig von der Plattform, daher kaum Einsparung hier
  • Testen und Veröffentlichung müssen dennoch auf jeder Plattform separat erfolgen, also keine Einsparung hier
  • Hybride Apps können oft nicht alle verfügbaren Funktionen der Geräte nutzen
  • Hybride Apps laufen in der Regel langsamer
  • Auf das Aussehen und Design der jeweiligen Plattform wird keine oder nur wenig Rücksicht genommen
  • Ein Wechsel von hybrid auf nativ ist nicht möglich, die App muss dafür in aller Regel komplett neu entwickelt werden
  • Wird das hybride Werkzeugset nicht mehr weiterentwickelt muss die App auch neu entwickelt werden

Cross Platform

Cross-Platform Werkzeugsets ermöglichen es, aus einer Codebasis mehrere native Apps zu erzeugen. Während hier einige der Nachteile von Hybridapps reduziert oder sogar beseitigt werden konnten besteht aber vor allem die Unsicherheit hinsichtlich der langfristigen Weiterentwicklung fort.

Unsere Philosophie

Auch hier kommt es wie so oft auf die konkrete Aufgabenstellung an: Während man bei kleinen Projekten mit einer überschaubaren Lebensdauer des Produktes gut auf hybride Technologien setzen kann sind größere Projekte mit dauerhaftem Support deutlich einfacher mit den von Apple und Google angebotenen Werkzeugen umzusetzen.

Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, daß hybride Werkezeugsets bis auf wenige Ausnahmen von Drittanbietern oder einer Programmierergemeinschaft gebaut und weiterentwickelt werden und von daher nicht wie bei den Werkzeugen von Apple und Google die Garantie besteht, daß diese Weiterentwicklung nicht eingestellt wird.

Wir verstehen den Wunsch des Kunden nach einer möglichst kosteneffizienten Entwicklung, bieten aber aufgrund der besseren Erfahrungen mit in Swift und Kotlin entwickelten Apps selbst keine hybride oder Cross-Platform Entwicklung an.